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Die Anfänge

Hunde haben wir seit fast 20 Jahren. Unser erster Hund war die Erfüllung eines grossen Fernseh-Traums: ein Bobtail. Damals ein Modehund und wir – obwohl familiär vorbelastet - blutige Anfänger in Sachen Rassehund. Nach nur wenigen Jahren mit diesem fantastischen Familienmitglied mussten wir uns aufgrund einer vererbten Epilepsie von ihm verabschieden.

Das prägte und so zog ein Bernhardiner-Schäfermischling vom Bauernhof bei uns ein. Nach zwei gemeinsamen Monaten war kein Licht mehr am Horizont, denen durch fehlende Impfungen fortgeschrittenen Krankheiten konnte nicht mehr Einhalt geboten werden.

Wenige Zeit später kam unsere Dogge, reinrassig aber ohne Papiere, in unsere Familie. Sie begleitete uns 10 wunderschöne, gemeinsame Jahre, in denen wir viel über das Verhältnis Mensch-Hund lernen durften und die nachhaltig Eindruck hinterlassen haben.

Der Magyar Agar

2005 – nach einiger Zeit Hundeabstinenz - machten wir uns via Internet auf die Suche nach einem neuen Hund. Es sollte ein Familienhund sein, ruhig, pflegeleicht, anpassungsfähig, aber auch sportlich und ausdauernd, verträglich mit anderen Tieren und geländegängig für die gemeinsamen Ausritte mit unseren Pferden. Kein Modehund, nicht überzüchtet.

Ein Hund, möglichst trendunabhängig, gesund und kräftig. ‚Alltagstauglich’ eben.

Wir fanden unseren ‚Wunschhund’ im MAGYAR AGAR. Und haben es in all den Jahren in keinster Weise bereut. Im Gegenteil. Mittlerweile haben wir drei MAGYAR AGAR. Und viele MAGYAR AGAR Besitzer können es bestätigen, wenn wir sagen: man wird ‚süchtig’ nach dieser Rasse.

Alltagsleben

Der MAGYAR AGAR ist für uns der ideale Familienhund. Er liebt den Kontakt und die Nähe seiner Menschen. Er ist für uns Teil der Familie und wird als solcher respektiert und lebt bei uns im Haus.

Hat er den ‚richtigen’ Menschen gefunden ist er leicht zu führen und sehr anpassungsfähig an die verschiedensten alltäglichen Situationen. Er bleibt absolut ruhig unter Menschenmassen, ist nicht schreckhaft und kein Angstbeisser.

Der Wachinstinkt ist gut ausgeprägt, aber nicht zu vergleichen mit dem eines Schäferhundes. Obwohl der MAGYAR AGAR seine Familie im Extremfall beschützt, wird er nicht aggressiv gegen Besucher oder Besucherhunde. Das Rudelverhalten ist dennoch sehr ausgeprägt.

Freizeit und Sport

Er ist ein sportlicher Hund. Liebt lange Spaziergänge, Bergtouren, Radfahren, aber auch Ausritte neben dem Pferd. Er liebt es zu rennen, ob auf Sand oder auf Schnee, ob im unwegigen Gelände oder Wald.

Der MAGYAR AGAR ist ein Windhund mit ausgeprägtem Jagdinstinkt, der im Rudel noch stärker zur Geltung kommen kann. Bei Touren in Wildnähe bleiben unsere Hunde deshalb an der Leine.

Der MAGYAR AGAR ist aber auch ein sehr gemütlicher Geniesser-Hund: er kann lange schlafen, viel relaxen und ein richtiger Couch-Potatoe sein – wenn er dann wieder seinen Bewegungsdrang ausleben darf.

Unsere MAGYAR AGAR nehmen an Rennen und Coursings teil und auch an Ausstellungen. Nicht, weil wir es wollen, sondern weil sie es lieben. Nicht jedem Hund gefällt das gleiche. Und trotzdem wir dem Rechnung tragen, sind wir nicht Knecht unserer Hunde, sondern versuchen, ihnen zu entsprechen. Sie sind Teil unseres Lebens, keine Sportgeräte und keine Produktionsfaktoren. Sie gehören zu uns und spiegeln auch das wieder, was wir sind.

Das Besondere

Der MAGYAR AGAR ist ein robuster Hund, stolz, souverän, schnell und elegant. Diese Eigenschaften sehen wir täglich an unseren Hunden und wir lieben es ihnen zuzusehen, wenn sie spielen, wenn sie laufen, wenn sie toben und wenn sie dann glücklich am Sofa einschlafen. Es erfreut unser Herz und macht uns froh, dass sie bei uns sind.